Mit einer festlichen Abschlusstagung im Schloss Münster ist unser Projekt DIGIBO Best! – Mit digitalen Tools Berufliche Orientierung an Schulen entwickeln und steuern zu einem schönen Höhepunkt gekommen. An einem sommerlichen Nachmittag kamen all jene zusammen, die das Vorhaben über die vergangenen Jahre getragen und begleitet haben: Vertreter*innen aus Bund und Land, aus Wissenschaft und Bildungsverwaltung, vor allem aber die Lehrkräfte und Schulen, die mit so viel Engagement Teil dieses Weges waren.
Nach einer herzlichen Begrüßung richteten Dr.in Catrin Hannken (Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend), MDgt’in Dr. Tanja Reinlein (Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen) und Prof.in Dr. Ulrike Weyland (Universität Münster) ihre Grußworte an die Gäste.
Prof.in Dr. Katja Driesel-Lange (Universität Münster) gab anschließend einen Einblick in die gemeinsame Arbeit der vergangenen Jahre – in die Idee, Berufliche Orientierung als Aufgabe der ganzen Schule zu denken, und in den Weg, den wir gemeinsam mit den teilnehmenden Schulen gegangen sind. Mit einem Gastkommentar ordnete Prof.in Dr. Birgit Ziegler (Technische Universität Darmstadt) die Arbeit in den größeren fachlichen Zusammenhang ein und eröffnete neue Perspektiven.
Besonders bewegend waren die Beiträge der teilnehmenden Projektschulen, vorgestellt von Stephan Häming und Jerusha Klein (Universität Münster). Sie zeigten eindrücklich, wie aus Konzepten und Werkzeugen gelebte Praxis wird und wie unterschiedlich die Wege sind, die Schulen bei der Weiterentwicklung ihrer Beruflichen Orientierung einschlagen. Materialien und erkundete, wie digitale Tools die Berufswahlprozesse moderner und effektiver gestalten können.
Ein zentraler Moment des Nachmittags war die Veröffentlichung des entwickelten Tools und seine Übergabe an die Multiplikator*innen durch Manuel Epker (Institut für Bildungskooperation) und Meike Nienkötter (Universität Münster). Damit wird sichtbar, was uns von Beginn an wichtig war: dass die Ergebnisse des Projekts über seine Laufzeit hinaus Bestand haben und den Schulen dauerhaft zur Verfügung stehen.
In einer angeregten Podiumsdiskussion, moderiert von Guido Kirst (Bundesinstitut für Berufsbildung), wurde schließlich der Blick nach vorn gerichtet. Mit Anja Esser (Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW), René Hülshorst (Schule Hiddinghausen, Sprockhövel; Bezirksregierung Arnsberg), Ann-Kathrin Kamber (Bezirksregierung Münster), Philip Stratmann (Anne-Frank-Gesamtschule, Dortmund) und Marita Wellen (Adolph-Kolping-Berufskolleg, Münster) diskutierten Gäste aus Bildungsverwaltung und schulischer Praxis, welche Perspektiven sich für die Berufliche Orientierung an Schulen eröffnen und wie sich die gewonnenen Erkenntnisse nachhaltig verankern lassen. Zum Abschluss zogen Prof.in Dr. Katja Driesel-Lange und Prof.in Dr. Ulrike Weyland ein gemeinsames Resümee. Beim Ausklang im Schlossfoyer blieb danach viel Raum für Gespräche, Wiedersehen und neue Ideen.
Wir danken allen Beteiligten von Herzen – den Fördererinnen, Partnerinnen, dem Projektteam und ganz besonders den Schulen. Die Abschlusstagung war kein Schlusspunkt, sondern ein Aufbruch: Die Arbeit an einer Beruflichen Orientierung, die allen Jugendlichen gerecht wird, geht weiter.
Mit digitalen Tools Berufliche Orientierung an Schulen entwickeln und steuern
Georgskommende 33, 48143 Münster
Tel +49 (0) 251 83-29476
©2023 Impressum Datenschutz